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Herausforderung / Frage
Unser Kunde in Island wollte den Heißdampfdruck aus einem Geysir zur Erzeugung von Energie verwenden. Mit einer Turbine ist dies möglich. Der die Turbine verlassende Niederdruckdampf sollte dann außerdem für die Warmwasserbereitung für die Hauptstadt Reykjavik verwendet werden. Der Kunde wünschte zur Kondensierung des Dampfs einen Kondensator, einen sogenannten Oberflächenvakuumkondensator. Für die Konstruktion eines Oberflächenvakuumkondensators gibt es zwei wichtige Voraussetzungen: Erstens muss der Druckabfall für den Niederdruckdampf extrem gering sein, und zweitens müssen die enormen Kräfte des an den Kondensator angeschlossenen Turbinengehäuses beherrschbar bleiben. Außerdem ist zu beachten, dass der Dampf aus einem Geysir, die geothermische Flüssigkeit, alles andere als sauber ist und für die Korrosion verschiedenster Materialien sorgt. Das für die Wärmetauscher verwendete Material muss daher z. B. 254 SMO sein. Außerdem ist bekannt, das der Rohrflanschanschluss eine Schwachstelle in diesem System sein kann. Die extremen Wiederanlaufbedingungen erfordern ebenfalls besondere Aufmerksamkeit.
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